Upfronts 2026: Realität vs. Fiktion

27.11.2025

Wie bereits in den Jahren zuvor möchte ich den November erneut nutzen, um meine für das kommende Jahr geplanten Bücher vorzustellen. Erfahre in dieser Ankündigung, um welche Titel es gehen wird und weshalb mir besonders die Arbeiten an der ersten Neuveröffentlichung für 2026 schwerfielen.

Symbolfoto. Bildquelle: pexels-whynugrohou-3097112/ pexels-ivan-samkov-7703352/ pexels-karolina-grabowska-7291881/ pexels-victormoragriega-28952328 von pexels.com / Eigene
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Mottosuche und wie das Beitragsbild entstanden ist

Seit 2021 veröffentliche ich jährlich zwei neue Bücher. Dies soll sich auch im neuen Jahr nicht ändern. Ein passendes Motto zu finden, war aber gar nicht so leicht, weil ich einige Monate lang eine Anspielung auf den Untertitel des zweiten hier vorgestellten Werkes nutzen wollte. Allerdings entschied ich mich vor ein paar Wochen um und wählte nach 2022 und 2024 wieder ein Versus - Motto. Für das Beitragsbild wollte ich mit einem zerbrochenen Spiegel arbeiten, weshalb ich mit verschiedenen Motiven experimentierte, die mir jedoch zu schlicht waren. Schließlich kam ich auf die Idee zwei Exemplare voreinander zu positionieren, auf denen das Motto der jeweiligen Neuerscheinung sichtbar ist und sich im anderen spiegelt. Nach verschiedenen Versionen der Schriftarten und verwendeten Farben wollte ich weitere Motive zeigen und meine Grafik aufwändiger gestalten. So stellte ich noch einen Holzblock auf, der der Szenerie Surrealismus hinzufügen sollte und bei dem lediglich die Spiegelbilder das unterschiedliche Stadium einer Blume zeigen. Wichtig war mir hierbei, die vertrocknete Pflanze im linken, dunkleren Objekt zu positionieren, da es für die ungeschönte Wahrheit stehen soll, während das rechte für ein kunstvolles, beinahe übertrieben helles Abbild fantastischer Geschichten steht.

Insgesamt kreierte ich 21 Versionen, bei denen ich unterschiedliche Farben und Beleuchtungen ausprobierte. Zuletzt zeichnete ich noch freihändig Risse im linken Spiegel ein, die bei genauerem Hinsehen ersichtlich sind. Damit konnte ich meine Anfangsidee mit den Scherben zumindest ein Stück weit wieder aufgreifen. Die Arbeiten an dem Beitragsbild dauerten drei Tage, da ich meine Grafiken selbst und in mühevoller Kleinarbeit erstelle, statt eine KI dafür einzusetzen.

Kommen wir nun zu den beiden für 2026 geplanten Neuerscheinungen. Im ersten Buch geht es um die...

Realität

Gemäß meines neuen Jahresmottos Realität vs. Fiktion werde ich nach langer Zeit wieder einen Titel abseits des fiktiven Bereichs vorstellen. Das letzte Mal ging ich 2015 in einem ganzen Werk auf Persönliches ein, wo ich mit Mein Leben als Vegetarier meinen Weg zu einer pflanzlichen Ernährung nachzeichnete. Nun habe ich mich einem anderen Projekt gewidmet, welches von meiner eigenen, problematischen Geschichte handelt: meine Autobiographie. Daran habe ich rund zehn Jahre lang gearbeitet, aber noch viel länger verspürte ich den Wunsch, dieses Buch zu schreiben, mit dem ich nicht nur die Ereignisse aus meiner Vergangenheit aufarbeiten wollte, sondern sie auch aus meiner Sicht erzählen und Dinge klarstellen möchte. Von meinen damaligen Erziehungsberechtigten wurde nämlich jahrelang im Familien - und Bekanntenkreis die Unwahrheit erzählt. Selbst gegenüber meinen Lehrkräften und der Justiz.

In meiner Neuerscheinung schildere ich ungewohnt offen - aber gewohnt ehrlich - von meinen ersten 18 Lebensjahren, die von psychischem, körperlichem und sexuellem Missbrauch geprägt waren. Aus dem Grund der enthaltenen Themen habe ich mich am Buchanfang zu einem weiteren Hinweis entschieden, der meine im Mai 2025 eingeführten Triggerhinweise ergänzen wird. In meinem persönlichsten Buch zeichne ich meine Kindheit und Jugend nach, gehe u.a. auf die Lügen und Manipulationen meines Umfelds durch meine Erzeugerin und meinen Erzeuger ein und schildere die dazu im Kontrast stehende liebevolle Beziehung zu meiner Oma. Obwohl ich mir schon früh von verschiedenen Stellen Hilfe erhoffte, erkläre ich, wie ich erst Jahre später den aus häuslicher Gewalt bestehenden Albtraum beenden konnte.

Mit meiner Autobiographie möchte ich die Wahrheit erzählen und anderen Betroffenen Mut machen. Dennoch kostete mich die Arbeit an dem Manuskript viel Kraft, weil es die traumatischen Begebenheiten zurück an die Oberfläche brachte. Aus diesem Grund musste ich es regelmäßig lange Zeit liegen lassen, bevor ich mich weiteren Überarbeitungen und Ausführungen widmen konnte. Zugleich stellte die Entscheidung zur Veröffentlichung meiner eigenen, überaus privaten Geschichte eine Überwindung dar, da es in allen zuvor erschienenen Büchern nie derart stark um mich selbst gegangen war. Lediglich in Depressiva und Tommy ´ s Rache (beide Titel erschienen erstmals 2017) ging ich am Buchende auf Gemeinsamkeiten zwischen den dortigen Hauptfiguren und meinem Leben ein. Meine Autobiographie wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 erscheinen und da sie sich auf meine erste Lebenshälfte beschränkt, plane ich in begleitenden Beiträgen auf dieser Website auf neuere Entwicklungen einzugehen.

Danach geht es wieder weiter mit der...

Fiktion

Weniger persönlich, aber dafür ähnlich negativ wird es in meiner zweiten Neuerscheinung zugehen, die für den Herbst terminiert ist. Darin kehre ich von meinen eigenen, realen Begebenheiten zu fünf voneinander unabhängigen fiktiven Geschichten zurück. Die Rede ist natürlich von den Maniac Stories, für deren dritten Band ich weitere irre Handlungen geschrieben habe. Allen gemein jedoch ist, dass die Figuren darin mit schwierigen Situationen konfrontiert werden. So geht es gleich in der ersten Geschichte um einen jugendlichen Brandstifter, der seinen besten Freund zu immer gewagteren Straftaten verleitet. Als er diesem schließlich seinen neuesten Coup eröffnet, stellt sich ihm sein Kumpel endlich entgegen - was jedoch feurige Konsequenzen mit sich bringen wird...

Obwohl ich in meinen Büchern utopische Welten zeichne, in denen sich sowohl gute als auch böse Charaktere rein pflanzlich ernähren, bringe ich in eine andere Handlung mehr Wirklichkeit ein. Darin thematisiere ich den moralischen Konflikt, den vegan lebende Menschen bei Impfungen erleben. Diese sind nämlich selbst (im beinahe erreichten) 2026 selten pflanzlicher Herkunft und enthalten noch immer oft tierische Inhaltsstoffe. Eine Tatsache, die in der allgemeinen Berichterstattung über vegane Ernährung und entsprechende Alternativen zu Woll - und Lederprodukten meist vollkommen untergeht. In meiner irren Geschichte kehrt eine junge Mutter mit ihrem Sohn aus einem Urlaub zurück, den sie wegen seines massiv verschlechterten Gesundheitszustands in ein Krankenhaus bringen muss. Als der zuständige Arzt Untersuchungen an dem kleinen Patienten durchführt und ihn impfen möchte, gerät dessen aus Überzeugung strikt vegan lebende Mutter in eine ethische Zwickmühle - woraufhin sie ihre Ansichten mit radikalen Mitteln verteidigt...

Die ersten näheren Infos zu meiner Autobiographie erfährst Du bereits in wenigen Wochen. In meinem neuen und barrierefrei gestalteten Jahresplan, den Du Dir kostenlos im Downloadbereich herunterladen kannst, nenne ich schon einmal die voraussichtlichen Veröffentlichungsdaten für 2026.

© 2015 - 2025 Autor Denny van Heynen | Alle Rechte vorbehalten.
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