Neuerscheinung: "Was bleibt"

24.01.2026

Getreu meinem in den Upfronts für 2026 präsentierten Jahresmotto Realität vs. Fiktion wird im Frühjahr 2026 mein persönlichstes Buch erscheinen: meine Autobiografie. Erfahre hier, wann das Manuskript entstanden ist und was Dich in Was bleibt erwartet!

Schon seit Jahren brennt mir ein Thema auf der Zunge, mit dessen Veröffentlichung ich jedoch lange Zeit haderte: meine eigene Lebensgeschichte. Als Autor habe ich in den letzten elf Jahren etliche Handlungen geschrieben, die bis auf meinen Ratgeber Schminken für Männer und meine Sachbücher Wicca - Welt sowie Mein Leben als Vegetarier überwiegend fiktiver Natur waren. Darin flocht ich zwar auch meine Gedanken, Alltagsbeobachtungen, Ansichten, Erlebnisse und Erfahrungen ein, gestaltete die Geschichten aber so, dass sie nicht zu viel über mich preisgaben. Lediglich Depressiva und Tommy ´ s Rache taten dies bisher, wo ich in den Vorworten und am Buchende auf bewusste Gemeinsamkeiten in den Handlungen sowie der Figuren zu meinem Leben hinwies. Mit meinem 35. Titel möchte ich ausnahmsweise einen anderen Weg beschreiten und nicht nur in einem ganzen Werk auf meine persönliche Geschichte eingehen, sondern endlich öffentlich über Familiengeheimnisse sprechen und die Vergangenheit aus meiner Sicht schildern.

Waren meine ersten Bücher noch relativ schnell nach deren Entstehung erschienen, verfüge ich inzwischen über einen deutlich längeren Vorlauf. So habe ich die Rohfassung meiner Autobiografie bereits vor rund einem Jahrzehnt angefertigt. Wie ich im Vorwort erwähne, war der lange Zeitraum gerade bei diesem Projekt nötig, da mich die Schilderung meiner traumatischen Begebenheiten viel Kraft gekostet hat. So musste ich das Manuskript immer wieder monatelang liegen lassen, bis es die nächste Stufe der Überarbeitung erreichte - bei der erneut einige Wunden aufgerissen wurden.

In Was bleibt behandle ich meine ersten 18 Lebensjahre, teile darin meine frühen Kindheitserinnerungen und schildere die häuslichen Misshandlungen durch meine einstigen Erziehungsberechtigten. Neben dem bereits in der Grundschulzeit begonnenen Mobbing, das mit den Jahren immer heftiger wurde, erkläre ich auch, wie es für mich war, in einem kleinen Dorf mit verschworenen Mitgliedern aufzuwachsen. Dies ist der Klappentext:

Die Autobiografie von Denny van Heynen gewährt einen privaten Einblick in die traumatische Kindheit und Jugendzeit des Autors.

Schonungslos unverhüllt berichtet er darin neben dem physischen und psychischen Missbrauch durch einstige Erziehungsberechtigte ebenfalls von ignoranten Verwandten, der wegschauenden Dorfgemeinschaft und einem über zehn Jahre anhaltenden Schulmobbing. Darüber hinaus schildert er sein schwieriges Outing, welches die Lage weiter verschärfte sowie eine Pubertät, die von Beziehungsschwindlern und ausbeuterischen Chefs geprägt war. Einen seltenen Lichtblick bildet lediglich der liebevolle Bezug zu seiner früh verstorbenen Großmutter.

Die überstandene Vergangenheit beschreibt er ehrlich, realistisch und ungewohnt offen. Wie für ihn üblich, macht er dabei nicht nur deutlich auf Missstände aufmerksam, sondern übt als Erwachsener auch Kritik an den jeweiligen Personen und Situationen. Zudem geht er der Frage nach, was von achtzehn Jahren Hass in seinem Leben geblieben ist.

Ebenfalls im Vorwort verrate ich, dass mich die Veröffentlichung Überwindung gekostet hat, weil Was bleibt eben sehr persönliche und leider überwiegend negative Ereignisse enthält. Zwar habe ich in meinem Privatleben nicht über das häusliche sowie schulische Elend geschwiegen und an verschiedenen Stellen vergeblich versucht, mir Hilfe zu holen, öffentlich habe ich bisher aber nie derart aufgeschlossen darüber berichtet. Vor allem von meinen ehemaligen gesetzlich Verantwortlichen wurden mir und meinem früheren Umfeld gegenüber viele Dinge falsch dargestellt. Damit jetzt soll jetzt Schluss sein. Mit meiner Autobiografie trete ich endgültig aus der Opferrolle raus und erzähle auf ehrliche Weise von den mir widerfahrenen größtenteils fatalen Erlebnissen. Zugleich möchte ich anderen von Gewalt Betroffenen Mut machen und anhand meiner Erfahrungen zeigen, dass es einen Weg aus ihrem eigenen Martyrium geben kann.

Aufgrund der teils überaus sensiblen Themen habe ich mich neben den im Mai 2025 eingeführten Triggerhinweisen zu einer zusätzlichen Warnung am Buchanfang entschieden. Dies war der Tatsache geschuldet, dass ich durch andere Autobiografien, Forenbeiträge, soziale Netzwerke und Fernsehberichte in den letzten Jahren erfahren habe, dass viele Menschen eine ähnlich schlechte Kindheit hatten. Weil ich mit meinen Schilderungen bei ihnen keine Wunden aufreißen möchte, sollen Lesende bereits im Vorhinein wissen, was sie darin erwartet. Um mich dennoch vor einem bloß sensationshungrigen Publikum zu schützen, wegen der darin behandelten heiklen Angelegenheiten und letztlich wegen des Umfangs von über 150 Seiten, habe ich den Verkaufspreis bewusst etwas höher als bei meinen anderen Werken angesetzt.

Wie negativ meine erste Lebenshälfte verlaufen ist, erfährst Du in meinem persönlichsten Buch, welches voraussichtlich am 24. März 2026 erscheinen wird. Was bleibt - Die Autobiografie eines Autors ist bereits für 4,99€ statt 5,99€ über diverse Shops vorbestellbar.

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