Archiv: 5 Fun Facts #1
Hinweis: Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 19.04.2018 auf meinem ehemaligen Autorenblog. 2026 wurde er von mir leicht überarbeitet und als Archivbeitrag auf dieser Website neu hochgeladen.
Du wolltest schon immer Fun Facts zu meinen Büchern wissen? Ich packe nachfolgend fünf aus!

Cryptal City – Vier Jugendliche gegen eine Stadt
Mit den Namen in Büchern ist das immer so eine Sache. Bei Cryptal City zum Beispiel, hatte Mrs. Combe in der Erstveröffentlichung keinen Vornamen. Warum ich das nachträglich geändert habe? Weil ich merkte, dass sie einen Vornamen benötigt! Die Geschichte war für mich nach dem ersten Teil noch nicht auserzählt und da ich sie weiter erwähnen wollte, benötigte sie einfach einen Vornamen, der sie auch persönlicher und greifbarer macht.
Cecilia heißt sie daher erst kurze Zeit nach der Erstveröffentlichung meines Debütromans. Der Name passte für mich einfach und war relativ schnell gefunden.
Gefahr an Halloween
Nachdem mein erstes Buch ein Roman war, mein zweites eine Kurzgeschichte und die folgenden Ratgeber und Sachbücher, wollte ich ein Kinderbuch schreiben. Dazu hatte ich mir Gefahr an Halloween ausgedacht. Doch im Verlauf des Schreibprozesses merkte ich immer mehr, dass die Handlung nicht als ein harmloses Kinderbuch funktioniert. Daher änderte ich einige Dinge, wollte aber den Grundgedanken nicht komplett streichen – es muss ja nicht immer so brutal sein. Daher ist Gefahr an Halloween eine meiner vergleichsweise sanftesten Geschichten, was an vielen Stellen spürbar ist.
The Maniac Street
Als mir die Idee zu einem (ersten) Band kam, der verschiedene Kurzgeschichten beinhalten sollte, hatte ich diese noch ohne ihren Erzähler geplant. Im Laufe der Arbeiten wollte ich aber etwas, wodurch die unterschiedlichen Stories miteinander verbunden waren. Dazu erfand ich Mr. McWalden – dem ich auch von Anfang an seine bestimmte Rolle in der Irrenstraße zugeteilt hatte, über die er am Ende des zweiten Bandes aufklärt. Dass ich einen alten Mann als Erzählfigur wollte, wusste ich dagegen sofort.
Depressiva
Wie so einige Geschichten, schwirrte mir auch die zu Depressiva länger im Kopf herum. Ich wusste anfangs nur noch nicht, welche Form sie annehmen würde. Als ich mir irgendwann sicher war, dass es keine Kurzgeschichte, sondern ein Kurzroman werden würde, musste ich mir nur noch mit der Erzählform einig werden. Eine lange Zeitlang wollte ich Depressiva komplett als Chatprotokoll zwischen Phil und Matt verfassen. Dann fiel mir die finale Szene ein und mir wurde bewusst, dass ein solches an dieser Stelle nicht funktionierte. Zudem sollte mehr geschehen, als eine pure virtuelle Unterhaltung. Am Ende macht sich meine anfängliche Idee des Chats lediglich in einigen SMS von Matt bemerkbar.
Tommy´s Rache
Schreibende grübeln oft über ihre Geschichten und deren Handlungsverläufe. Besonderes Kopfzerbrechen hat mir mein zweiter Kurzroman, Tommy ´ s Rache, bereitet. Einerseits wollte ich meine Titelfigur als Opfer darstellen und bei den Lesenden Mitleid erzeugen, andererseits sollte es aber – wie der Titel vermuten lässt – eine Rachegeschichte werden. Beides miteinander zu vereinen war die Kunst. Als das Manuskript beendet war, dachte ich lange über das Ende nach. Tatsächlich habe ich es inhaltlich nicht verändert, da es einfach irgendwie passte. Ein moralisch vertretbareres Ende war zwar angedacht, allerdings mir fiel schlichtweg keine Lösung ein, weshalb ich dankbar über den Epilog mit dem Anwalt war, der es ins Buch geschafft hat. Moral ist eben – wie im wahren Leben auch – Auslegungssache.
Dir waren die fünf Fakten noch nicht genug? Sicher wird es in Zukunft weitere Fun Facts zu meinen Büchern geben!
