Archiv: 5 Dinge, die ich am Sommer mag
Hinweis: Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 11.06.2020 auf meinem ehemaligen Autorenblog. 2026 wurde er von mir leicht überarbeitet und als Archivbeitrag auf dieser Website neu hochgeladen.
Es ist ein offenes Geheimnis: als Winterkind bin ich dem Sommer alles andere als freundlich zugetan. Dennoch habe ich 5 Dinge aufgelistet, denen ich trotz heißer Temperaturen etwas Gutes abgewinnen kann. Los geht´s!
Wäsche waschen
Okay, es ist anstrengend, bei warmen Temperaturen kiloweise Wäsche durch die Gegend zu schleppen und nasse Kleidung aufzuhängen, wenn uns der Schweiß sowieso schon den Rücken hinunterläuft. Aber genau deswegen müssen wir ja waschen – weil wir im Sommer einfach mehr frische Kleidung benötigen. Dafür belohnt er uns zumindest mit einem natürlichen Trocknungseffekt, denn da, wo andere Menschen künstliche (elektrische) Wärme in Form eines Trockners benötigen, setzen viele von uns auf die klassische Wäscheleine im Garten oder zur Not im Haus. Egal, wo sich die Wäsche im Sommer befindet: morgens gewaschen, kann die Kleidung abends schon wieder angezogen werden. Genial!
Eis
Ich liebe veganes Eis – und könnte es am liebsten das ganze Jahr über essen (was ich sogar hin und wieder mache). Allerdings schmeckt es im Sommer dann doch am besten und erinnert mich als Winterkind ein wenig an die Vergangenheit, als ich mich noch schön in eine Decke einkuscheln konnte, weil mir so kalt war... Ein Eis im Sommer zu genießen, ist mehr als ein Lifestyle oder ein kurzlebiger Trend, von dem vor allem Eisdielen profitieren. Ein Eis im Sommer bedeutet, aus den Umständen das Beste zu machen und die heiße Jahreszeit für einen kurzen Moment vielleicht mit anderen Augen zu sehen...
In fünf Minuten um die Welt
Wir alle kennen das: im Winter braucht es wirklich ewig, um vorzeigbar aus dem Haus zu gehen. Ist ja auch alles andere als leicht, erst ein T – Shirt, dann einen dicken Pullover, eine multifunktionale Jacke (nicht zu dünn und nicht zu dick), einen weichen Schal, eine ohrenwärmende Mütze und engmaschige Handschuhe anzuziehen. Im Sommer heißt es da bloß Rein ins Shirt und raus vor die Tür – ist eine Sache von fünf Minuten. So schnell kann uns kleidungstechnisch die ganze Welt gehören. Fantastisch!
Die Frucht der Versuchung
Während Menschen christlichen Glaubens den Apfel als Frucht der Versuchung ansehen, trifft diese Bezeichnung in Wirklichkeit doch am ehesten auf Erdbeeren zu – die Farbe stimmt ja schon einmal! Zugegeben, auch im Winter wäre es möglich, einen Erdbeerkuchen herzustellen. Wenn uns die Umwelt am Herzen liegt und wir Treibhausobst aus Fernost geschmacklich verabscheuen, freuen wir uns aber wahrscheinlich im Sommer am meisten auf einen leckeren Erdbeerkuchen. Am besten natürlich, wenn er frisch aus dem Kühlschrank kommt und es ein wenig pflanzliche Schlagsahne extra obendrauf gibt. Yummy!
Das kühle Nass
Ob im Schwimmbad oder als Dusche nach DIY – Manier im eigenen Garten: kühles Wasser wird im Sommer zu unserem Lebenselixier. Wir leben in den heißesten Monaten des Jahres für den Moment, wenn die kalten Tropfen unsere heiße Haut berühren und von einer auf die andere Sekunde für eine willkommene Abkühlung sorgen. Notfalls tut´s auch der Gartenschlauch. Wasser marsch!
Fazit
Der Sommer, den ich absolut nicht mag, hat also doch einige positive Aspekte, die ich ihm abgewinnen kann. Glücklich sind definitiv diejenigen unter uns, die unter der frisch behangenen Wäscheleine im Swimmingpool im Garten sitzen, in der linken Hand ein Stück Erdbeerkuchen halten, welches sie mit dem Milkshake in der rechten Hand hinunterspülen.
Weshalb ich die heiße Jahreszeit eigentlich nicht mag? Lese bald 5 gute Gründe, die beinahe jeder Person im Sommer auf die Nerven gehen!
