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Aktuelle Projekte

Im letzten Monat habe ich mein neues Projekt vorgestellt: Cinderellio mein erstes Märchen, welches seitdem vorbestellbar ist. Dieses zu schreiben war nicht nur neu für mich – im Sinne von ungewohnt, weil ich meist eher Mystery – und Horrorgeschichten schreibe – sondern schon seit Jahren einer meiner Herzenswünsche. Bereits im letzten Jahr habe ich mir mit Unforeseen Effects einen dieser Wünsche erfüllen können und meine erste Science Fiction – Geschichte veröffentlicht, die mir in einer schweren Zeit sehr geholfen hat und an die ich inzwischen jedes Mal denke, wenn ich hoch zu den Sternen schaue. Im Mai 2023 habe ich mir dann mit Cinderellio einen weiteren Herzenswunsch erfüllen können, denn es stand schon lange auf meiner Wunschliste, eine eigene und queere Version meines Lieblingsmärchens zu schreiben. Weil ich bisher nicht um die Rechtslage Bescheid wusste (das Märchen wurde in der heute bekannten Fassung schließlich von Charles Perrault geschrieben), war Cinderellio lange Zeit nur eine grobe Idee, bis ich das Projekt endlich anging. Auch dieses entstand in einer schwierigen Zeit und bedeutet mir viel.

Inzwischen sind zwar von anderen Schreibenden ebenfalls queere Versionen erschienen, dennoch freue ich mich, dass ich mir einen weiteren Herzenswunsch erfüllen konnte und auch Leser*innen ab 12 Jahren mal in den Genuss eines queeren Märchens kommen können. Was meine Interpretation von anderen unterscheidet und worum es genau in Cinderellio geht, erfährst Du in der entsprechenden Ankündigung.

Das Manuskript ist schon seit Wochen auf einem sehr guten und fast perfekten Weg, sodass es voraussichtlich pünktlich im April 2024 erscheinen wird. Weil mir die Geschichte sehr gut von der Hand ging, sind ohnehin nur wenige Korrekturen nötig. Am meisten feile ich derzeit noch an der Sprache der bösen Stiefmutter, weil ich sie nicht nur streng, sondern auch etwas ungebildet zeichnen möchte. Schließlich ist sie eine Person, die sich lieber ins gemachte Nest setzt, als selbst für ihr Glück zu sorgen. Im Januar habe ich das Manuskript zweimal korrigiert, wobei es um sprachliche Verbesserungen und wenige Änderungen an der erzählerischen Struktur ging.

Nachdem ich kürzlich eine wenig erfreuliche Unterhaltung geführt hatte, zog mich diese etwas runter. Ich überlegte, wie ich der Situation etwas positives abgewinnen konnte - und entwickelte eine neue Geschichte, in der ich meine Gefühle und Ansichten samt Systemkritik zum Ausdruck brachte. Daran arbeite ich derzeit ebenfalls und wie ich es schon mehrmals an dieser Stelle erwähnte, sehe ich das Schreiben inzwischen als Geschenk an, für das ich dankbar bin. Des Weiteren habe ich im Februar die siebte Auflage der Fun Facts veröffentlicht, denn in den letzten Wochen hatte ich viel Zeit, neue lustige und interessante Fakten zusammenzutragen. Und im nächsten Monat wird es einen Beitrag über mein Schreiben im Krisenmodus sowie meinen Fahrplan für 2024 geben.

Du darfst also gespannt sein, was Dich in diesem neuen Jahr so alles erwartet!

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